Neu: Jugendsuchtberatung für junge Menschen und Angehörige

03.04.2025 14:48 | Umwelt & Soziales

Ab Montag, 7. April, bietet die Stadt Augsburg eine Jugendsuchtberatung. Das Angebot ist kostenlos. Die Beratungen finden in der Jubag am Leonhardsberg statt.

Ein Ladengeschäft von außen. Im Fenster ist die Aufschrift "JUBAG" zu erkennen

Die Jugendberufsagentur (Jubag) findet man am Leonhardsberg 3. Hier findet an jedem ersten Montag im Monat die offene Jugendsuchtberatung statt. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Das städtische Amt für Kinder, Jugend und Familie (AKJF) erweitert die Suchtprävention der Stadt Augsburg. Ab sofort bietet das AKJF eine kostenfreie Jugendsuchtberatung an. Sie unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und maximal 27 Jahren, die mit unterschiedlichen Suchtproblematiken kämpfen oder Hilfe bei der Bewältigung von angehenden Suchtproblemen benötigen. Das Angebot gilt auch für Angehörige. Die Fachstelle bietet neben einer ersten Beratung auch eine passgenaue Weitervermittlung.

Erster Termin am 7. April

Am Montag, 7. April, findet um 14 Uhr eine erste offene Sprechstunde in der Jugendberufsagentur (Jubag), Leonhardsberg 3, statt. Weitere Informationen sind auf augsburg.de/jugendsuchtberatung zu finden.

Offene Sprechstunden am Leonhardsberg

Nach dem Auftakt am 7. April findet die Jugendsuchtberatung jeden ersten Montag im Monat von 14 bis 17 Uhr in der Jubag statt. Nach Absprache sind auch individuelle Beratungstermine möglich.

Kontakt:
Telefon (0821) 324-34476 (Montag bis Donnerstag)
E-Mail jugendsuchtberatung@augsburg.de

Weitere Termine in den Stadtteilen

Um die jungen Menschen auch in ihren Stadtteilen zu erreichen, kommt die Jugendsuchtberatung außerdem zu verschiedenen Orten im Stadtgebiet und an Schulen. Die Termine und Orte werden auf augsburg.de/jugendsuchtberatung sowie über den Instagram-Kanal @augsburg.jugend bekanntgegeben.

Sozialreferent Martin Schenkelberg: Suchtprävention beginnt früh

„Mit der Erweiterung des Beratungsangebots im Bereich der Suchtprävention setzen wir ein wichtiges Zeichen: Suchtprävention beginnt früh und muss auf die Bedürfnisse junger Menschen abgestimmt sein“, so Sozial- und Jugendreferent Martin Schenkelberg. „Die neue Jugendsuchtberatung ermöglicht es uns, gezielt auf die Herausforderungen einzugehen, vor denen viele Jugendliche und ihre Familien stehen. Unser Ziel ist es, Risiken früh zu erkennen und den Betroffenen präventiv zur Seite zu stehen, bevor sich Probleme verfestigen.“

Anlaufstelle für junge Menschen und ihre Angehörigen

„Unsere neue Jugendsuchtberatung ist ein bedeutender Schritt, um jungen Menschen frühzeitig zu helfen und eine Anlaufstelle für sie und ihre Angehörigen zu schaffen“, so AKJF-Leiter Joachim Herz aus. Dabei ist es uns ein Anliegen, nicht nur Beratung, sondern echte Unterstützung anzubieten. Die Erfahrung zeigt, dass ein niedrigschwelliges Angebot Jugendliche stärken und ihnen den Weg in ein gesundes, selbstbestimmtes Leben ebnen kann.“ (pm/rs)