Zehn Augsburger Schulen sind beim Startchancen-Programm mit dabei
Das Startchancen-Programm von Bund und Ländern fördert Schulen mit hohem Anteil sozial benachteiligter Kinder. Ziel ist: Die Herkunft der Schülerinnen und Schüler sollte egal sein, die Bildungsgerechtigkeit höher werden. Zehn Schulen aus Augsburg wurden vom Freistaat ausgewählt. Sie sind beim Förderprogramm dabei.

Zehn Augsburger Grund- und Mittelschulen sind beim Starchancenprogramm von Bund und Ländern mit dabei. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg
Die ausgewählten Schulen erhalten zusätzliche Unterstützung. Ausgewählt hat sie der Freistaat Bayern anhand des Sozialindex. Dabei spielt die Kinderarmutsquote, der Anteil der Kinder mit nichtdeutscher Familiensprache, die Akademikerquote und der Anteil der Kinder mit Migrationserfahrung eine Rolle. Insgesamt 100 Grund- und Mittelschulen in Bayern sind im ersten Schritt ausgewählt worden. Die Höhe der Förderung für die einzelnen Schulen ist derzeit noch nicht bekannt.
Diese zehn Augsburger Schulen sind beim Startchancen-Programm mit dabei:
- Löweneck-Grundschule Augsburg-Oberhausen
- Löweneck-Mittelschule Augsburg-Oberhausen
- Werner-Eck-Grundschule Augsburg-Oberhausen
- Drei-Auen-Grundschule Augsburg-Oberhausen
- Goethe-Mittelschule Augsburg-Lechhausen
- Birkenau-Grundschule Augsburg-Lechhausen
- Kapellen-Mittelschule Augsburg-Oberhausen
- Mittelschule Augsburg-Bärenkeller
- Schiller-Mittelschule Augsburg-Lechhausen
- Schiller-Grundschule Augsburg-Lechhausen
Bildungsreferentin Martina Wild: Wichtiger Schritt zur Chancengleichheit
Martina Wild, Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration, unterstützt den Ansatz des Auswahlprozesses: „Das Startchancen-Programm ist ein wichtiger Schritt, um Schulen und damit verbunden Kinder aus sozial benachteiligten Familien gezielt und bedarfsgerecht zu unterstützen“, so Wild. „Erstmalig wird nicht nach dem Gießkannenprinzip gefördert, sondern dort Hilfe zur Verfügung gestellt, wo sie am meisten benötigt wird. Das ist genau der Ansatz, den wir in Augsburg mit unserem Bildungsbedarfsindex schon lange gehen.“
Drei-Säulen-Struktur
Das Startchancenprogramm läuft zehn Jahre. Es ist in drei Säulen strukturiert:
- ein Investitionsprogramm,
- ein Chancenbudget
- Personal zur Stärkung multiprofessioneller Teams
Im zweiten Jahr werden weitere 480 Schulen bayernweit gefördert. (pm/lh)